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das Sanctus, und das öde Haus. Zu dem erſtern hatte ihm das Ereigniß die Veranlaſſung gegeben, daß eine der oben erwähnten Sängerinnen, nach dem ſie in der Kirche geſungen, plötzlich, unter, den in der Erzählung angegebenen, wirklich merkwürdi⸗ gen Umſtänden, für einige Zeit die herrliche Stimme verlor und Hoffmann neckend behauptete, es ſey die Strafe dafür, weil ſie bei'm Sanctus die Kirche verlaſſen; zu letzterem aber der Eindruck, den ein, unter den Linden belegenes, Haus auf ihn machte, deſſen Fenſter nach vorn hinaus nie geöffnet erſchie⸗ nen, und hinter denen ſeine Fantaſie ihm allerlei Spuckhaftes ſehen ließ. Zu dem, vor ſeinem letzten Aufenthalt in Berlin geſchriebenen Ignatz Denner, hatte er den Stoff in Bamberg erhalten.
1848 erſchien von ihm kein größeres Werk; 1819 aber, zuerſt der Dialog: ſeltſame Leiden ei⸗ nes Theater⸗Directors, ſodann: klein Zaches. Die Entſtehungs⸗Geſchichte des erſten, erzählt er auf allerliebſte Weiſe, in der, wohl erſt dem Leſer des gegenwärtigen Buches, vollkommen verſtänd⸗ lichen Vorrede folgendergeſtalt.
„Vor etwa zwölf Jahren, ging es dem Heraus⸗ geber dieſer Blätter, beinahe eben ſo, wie dem be⸗ kannten Zuſchaner Herr Grünhelm, in Tiek's ver⸗ kehrter Welt. Das düſtere Verhängniß jener Er⸗ eignißreichen Zeit, drängte ihn mit Gewalt heraus aus dem Parterr, wo er ſeinen bequemen, behagli⸗


