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nes Sohnes ſeines, oben erwähnten Bruders, nachzu⸗ tragen, worüber ſich das Fragment eines Briefes an dieſen ſeinen Bruder, vorgefunden hat, das zu charakteriſtiſch iſt, um der Verſuchung widerſtehen zu können, es in den Beilagen mitzutheilen. Von ſeinen Werken iſt keines mit der Jahreszahl 1846 bezeichnet, doch ſchrieb er in dieſem Jahre mehre⸗ res, was in dem erſten Band der Serapions⸗Brü⸗ der aufgenommen wurde.
In dem nächſtfolgenden, 1817, erſchienen die Nacht⸗ ſtücke. Von dieſen ſind in Berlin gearbeitet: der Sandmann und das Majorat, in denen Königsbergi⸗ ſche Figuren, nach den, in der erſten Jugendzeit er⸗ haltenen Eindrücken aufgefaßt, auftreten; die Je⸗ ſuiterkirche und das ſteinerne Herz, in denen Glo⸗ gauiſche Erinnerungen verarbeitet ſind; ferner, das Gelübde, nach einer Geſchichte, die Hoffmann's Frau ihm aus ihrer Vaterſtadt, Poſen, erzählte; endlich
„Tunken Sie ihn auch ein wenig in die „Zauberſee Ihrer Laune, mein Wertheſter! Und „lehren Sie ihn, wie man im ironiſchen Toll⸗ „hausmantel ein Philoſoph und Weltweiſer ſeyn „kann; und was mehr iſt, ein ſehr liebenswuͤr⸗ „diger Mann.
„Der ich ewig verharve ihr wahrer Freund
und Verehrer „A. Oehlenſchläger Serapions⸗Bruder.“


