Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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73 zur Studie für ſeine Werke, oder er warf es mit fertiger Feder auf das Papier*); kurz, er ſprach ſelten ſeine Freunde, ohne daß er ihnen neue und pikante Curioſa aus dieſer ſeiner Welt zu erzählen wußte. 1

Unter ſolchen Umſtänden hätten auch, die es am beſten mit ihm meinten, ihm dieſe Erholung gern gönnen können, oft war der geiſtreichſte Kreis um ihm verſammelt, und Fremde, die nach Berlin kamen und ihn gern ſehen wollten, ſuchten ihn, da ſeine Lebensweiſe bekannt war, immer in ſei⸗ nem Weinhauſe auf, wäre nur der zerſtörliche Einfluß zu beſeitigen geweſen, den das unausgeſetzte Nachtſchwärmen, verbunden mit geiſtiger Anſtren⸗ gung aller Art, am Tage, da er mit ſeinen Dienſtarbeiten nie im Rückſtande blieb, und Bücher über Bücher ſchrieb, unausbleiblich auf ſeine Ge⸗ ſundheit äußern mußte. Auch iſt nicht zu läugnen, daß der immerwährende Umgang mit einer Geſell⸗ ſchaft, wie ſie ſich in öffentlichen Häuſern zuſammen zu finden pflegt, nach und nach die Fähigkeit in ihm

*) Die Weinhandlung von Lutter und Wegener in Berlin, Hoffmann beſuchte nur dieſe eine beſitzt noch ein ganzes Portefeuille voll dieſer, zum Theil ſehr characteriſtiſchen, Blaͤtter; eine Art von Stammbuch, wo die Carikaturgaͤſte, un⸗ freiwillig und unbemerkt, eingeſchrieben wurden.

Hoffmann's erzaͤhl. Schriften. XII. Bd. 3 a