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untergrub, ſich, unter edleren Umgebungen, würdig zu benehmen, und ein gewiſſer Cynismus aus ſei⸗ nem Betragen hervorblickte, der ſolche, die ihn nicht genauer kannten und wußten, welchen Kern die oft rauhe Schaale berge, leicht von ihm abzuſtoßen ge⸗ eignet war. Endlich hatte das geſteigerte Bedürf⸗ niß des Weines, vielen Weines, des beſten und al⸗ lerbeſten Weines, die Folge, daß er leichteren Er⸗ werb vorzog, und Lieblingspläne, die er ſein ganzes Leben hindurch in ſich getragen hatte, unausgeführt ließ, ſie immer auf beſſere Zeiten verſchiebend. So wollte er, nach der beifälligen Aufnahme der Un⸗ dine, noch eine leichte, an's Komiſche ſtreifende, je⸗ doch ſich in einem romantiſchen Gebiete bewegende, Oper componiren. Hitzig hatte ihm, zu dieſem Ende, das Sujet des Calderonſchen galan fantasma, als, alle jene Bedingungen erfüllend, empfohlen; er er⸗ griff, nachdem er mit dem Inhalt bekannt gemacht worden,— er ſelbſt verſtand nicht Spaniſch, und da⸗ mals exiſtirte noch keine Ueberſetzung,— auf das bloße, ihm mitgetheilte, Scenarium, die Idee mit einer ſolchen Liebe, daß er Conteſſa, der die Bear⸗ beitung des Textes übernommen hatte, und, dem die Löſung dieſer Aufgabe wundervoll gelungen iſt, nicht genug antreiben konnte, die Oper zu vollen⸗ den; aber, als ſie fertig war, hat er, in Jahren, nichts daraus geſetzt, als ein paar Lieder. Dies Werk ſollte ſein höchſtes ſeyn, und dabei blieb es.


