Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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47 beſucht; kurz, meine Erfahrungen ſind in dieſer Art nur zu ſehr bereichert worden. Hungersnoth, und eine Art Peſt(die zum Theil noch herrſcht, und nur noch vorige Woche 280 Perſonen bürger⸗ lichen Standes weggerafft hat,) mußte ich auch ausſtehen, aber unerachtet aller in der That ent⸗ ſetzlichen Ereigniſſe, von denen Sie wahrſchein⸗ lich ſchon durch die oͤffentlichen Blätter unter⸗ richtet ſeyn werden, habe ich nie den Muth ver⸗ loren; ja, als die Kanonen rings um Dresden donnerten, ſo daß der Boden bebte und die Fen⸗ ſter zitterten, iſt mir ein beſonderes vorahnendes Gefühl gekommen, daß der ſo lange erſehnte Au⸗ genblick der wiedererlangten Freiheit nicht mehr fern ſeyn könne! Schon am 11ten Oktober hatte ich die Freude, mit eig'nen Augen, ziemlich nahe(ich konnte es nicht laſſen, hinaus zu laufen, und mich auf einen Hügel zu ſtellen) zu ſehen, wie die Franzoſen aus ihrem verſchanzten Lager dicht vor den weißen Schanzen von Dresden heraus⸗ getrieben wurden, ihre Baracken anzündeten, und mit einer Schnelligkeit davonliefen, die ich der Nation immer zutraute. Ein gleiches Schau⸗ ſpiel erfreute mich am 15ten Oktober, 16ten Ok⸗ kober und ſpäter am 6ten November, wo ich, mittelſt eines ſehr guten Glaſes, vom Thurm der Kreuzkirche, ſah', wie der Herr Graf von der Lobau, der ſich mit 12 bis 15,000 Mann nach Tor⸗