Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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48 gau durchſchlagen wollte, von den Boksdorfer Höhen herab, und bis unter die Kanonen von Dresden getrieben wurde. Die Anſtalten wa⸗ ren übrigens ſeit dem aten November von der Art, daß man hätte glauben ſollen, die Franzoſen würden jede Straße vertheidigen, und ſich bis auf den letzten Mann wehren. Denn, nachdem ſie die äußeren Schanzen verlaſſen müſſen, ſperrten ſie die Schläge und Thore, und verſchanzten die Hauptſtraßen der Vorſtädte hauptſächlich mittelſt mit Sand gefüllter Kiſten und Tonnen. Um ſo drückender war uns Einwohnern das alles, weil wir, trotz aller Vorſicht der franzöſiſchen Behör⸗ den, von den glorreichen herrlichen Siegen bei Leipzig und Erfurt ſehr gut unterrichtet waren. Schon am 10ten erfuhren wir den Abſchluß der Capitulation, und mein Gefühl war wirklich unbeſchreiblich, als ich die ſtolzen, übermüthigen Franzoſen ſchmachvoll ohne Waffen abziehen ſahet Wie die das herrliche Dresden auf wirklich ſinnreiche Weiſe verwüſtet und rui⸗ nirt haben, davon haben Sie keine Idee. Bei⸗ nahe alle Luſtörter(der große Garten, der Moſ⸗ zynski'ſche Garten, das Feldſchlößchen u⸗ f. w.) ſind bis auf den Grund verwüſtet, und zwar mei⸗ ſtens ohne Noth, die herrlichen Alleen meiſtens umgehauen u. ſ⸗ w. Jetzt⸗ theurer Freund⸗ athmet man wieder frei, und ich denke, die beſſere