„licher Anſchlag verkuͤndete. Es hieß darin: die „Cavallerie habe ſehr ſchoͤne Angriffe gemacht.“ „25. Vormittag alles ganz ſtill' und ruhig. „Nachmittag hoͤrte man ſehr nahe tirailliren; ich „ging mit dem Schauſpieler Keller zum Pirnaer „Schlage heraus, der geoͤffnet war, und ſo weit, „daß die Linie der franzoͤſiſchen Tirailleurs nur „50 Schritt vor uns ſtand. 300 Schritt weiter „ritten einzelne Koſacken ganz ruhig hin und her,
„und nahmen gar keine Notiz von den Plaͤnklern
„der Franzoſen. Ich ſah', wie einer abſtieg, und „den Gurt des Pferdes feſter ſchnallte. Ploͤtzlich „brachen ruſſiſche Tirailleurs aus einem Gebuͤſch „hervor, und nun wurde das Plaͤnklen hitziger „und hitziger,— viele Franzoſen fielen todt, und „andere kamen blutig und ſchreiend zuruͤck. Fran⸗ „zoͤſiſche Bataillone formirten ſich, und es wurde „eine Batterie von vier Kanonen aufgeſtellt; noch „ehe dieſe anfing zu ſpielen, kamen aber ſchon „feindliche Kugeln von einer Batterie, die ich nicht „bemerkt hatte, und nun ſah' ich auch, wie eine „ſchwarze Linie ſich von den Bergen herabbewegte. „Da die Kugeln bis dicht vor den Schlag nieder⸗ „fielen, hielten wir es fuͤr rathſam, mit vieler „Schnelligkeit durch das Wilsdruffer Thor zu Hauſe „zu eilen.— Die Nacht hat dem Gefecht(dem verſten, das ich ſo in der Naͤhe angeſehen) ein „Ende gemacht. Die Franzoſen meinen; es ſey


