„feiler leben, wenn nicht eine ganz fatale Einrich⸗ „tung Statt faͤnde, die manchen Gulden koſtet. „Auf dem Markte, und in der Petersſtraße, gibt „es naͤmlich ſogenannte italieniſche Keller: Mai⸗ „noni, Treiber, Roſſi u. a. m. Geht man nun „voruͤber, ſo iſt die Straße vor der Thuͤre ſo ab⸗ „ſchuͤſſig, daß man ganz unverſehens die Treppe „hinunkerſtolpert; iſt man unten, ſo befindet man „ſich zwar in einem ſehr artig meublirten Zimmer, „— aber die verdammte Kellerluft;— gegen dieſe „muß man ein Glas Biſchof oder Burgunder trin⸗ „ken, und einen Sardellen⸗Sallat, mit Muſcheln, „Cervelat⸗Wurſt, Oliven, Kapern, Luccheſeroͤl u. ſ. w. „eſſen; ja, dieſe Einrichtung koſtet manchen Gul⸗ „den!“ 4
„In Dresden wohne ich auf dem Lande! d. h. vor „dem ſchwarzen Thore, auf dem Sande, in einer „Allee, die nach dem Linkiſchen Bade fuͤhrt. Aus „meinem, mit Weinlaub umrankten, Fenſter uͤber⸗ „ſehe ich einen großen Theil der herrlichen Elbge⸗ „gend, d. h. jenſeits des freundlichen Stroms, ei⸗ „nen Theil der ſaͤchſiſchen Schweiz, Koͤnigſtein, „Lilienſtein u. ſ. w. Gehe ich nur zwanzig Schritte „von der Thuͤre fort, welches ich, ſo oft ich will, „in Muͤtze und Pantoffeln, mit der Pfeife im „Munde, thun kann, ſo liegt das herrliche Dres⸗ „den mit ſeinen Kuppeln und Thuͤrmen vor mir „ausgebreitet, und uͤber demſelben ragen die fer⸗


