Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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überhanpt mit den Italienern auf einem freund⸗ ſchaftlichen Fuß, und ſeit der Zeit, daß die San⸗ drini mit Benelli ein kleines Duett von mir ge⸗ ſungen hat, in der Scelta dello Sposo, hat ſich Morlachi in den Kopf geſetzt, eine deutſche Arie für unſern Krahmer zu componiren, welches er

nimmermehr zu Stande bringt, da er ſo gut deutſch

verſteht, wie ich chineſiſch, und ſich bei Gerardi »auslachen läßt, wenn er ein:Klasken ſüßkemak⸗ tes Brandewein, trinken will. Es iſt mir nicht wenig merkwürdig, daß ich hier den Sargines an demſelben Platz, auf demſelben rothbeſchlagenen Lehnſtuhl, vor demſelben Pianoforte, dirigirt habe wo Paer ihn, als er zum erſten Mal gegeben wurde, dirigirte.

2) Seconda's Geſellſchaft war vor meiner Ankunft

ſehr brav, hat aber durch den Abgang von drei Saͤngerinnen, von denen ſich zwei in Leipzig an Kaufleute verheiratheten, und die dritte eine ehr⸗ bare Organiſtenfrau wurde;(Schneider's Frau), einen bedeutenden Stoß erlitten. Unſere prima donna, Mad. Krahmer, haͤlt das Mittel zwiſchen der Koͤhl und der Heuniſch. Die zweite Saͤnge⸗ rin ſingt, mit einer duͤnnen Stimme, und ohne alles Gefuͤhl, wie ein Haubenſtock, alles, auch das Schwierigſte, prima vista, vom Blatt, ſpielt aus