Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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25 geſperrt wurden. Herr Seconda erklaͤrte daher am 8. Juli ganz kaltblütig: er müſſe das Theater ſchließen und wir könnten alle hingehen, wohin wir wollten. Sie können denken, daß uns alle dies wie ein Donnerſchlag aus heitrer Luft traf, da wir überzeugt waren, daß es ſo weit durchaus nicht mit dem Theater gekommen war, und ſich vallerdings Auswege finden müßten, die böſe Zeit zu überſtehen, und die Sache zu erhalten; alle Vorſtellungen, ja ſelbſt das durch die Vermitte⸗ lung unſeres Komikers, Herrn Kellers, eines vin Leipzig durchaus geſchätzten Mannes, von »einem Kaufmann angebotene Darlehen von 1000 Rthl. fruchteten nichts. Herr Seconda blieb bei ſeinem Vorhaben. Nun trat die Geſellſchaft zu⸗ ſammen, und beſchloß, nach möglichſter Verringe⸗ »rung des Ausgabe⸗Etats, wenigſtens 14 Tage hin⸗ durch auf eigene Rechnung zu ſpielen, und Herrn »Seconda die Buchführung über Einnahme und Aus⸗ gabe zu überlaſſen. Der Leipziger Rath erlaubte dies nicht nur, ſondern war ſo billig, die Miethe des Hauſes merklich herabzuſetzen. Die hohen Ga⸗ gen wurden beinahe auf die Hälfte reducirt, und ſo fingen wir getroſt an, in der Hoffnung, uns vielleicht den Sommer durchzubringen, da gar keine »Ausſicht vorhanden, im Link'ſchen Bade in Dres⸗ den, auſſerhalb der Verſchanzungen, ſpielen zu kön⸗ »nen. Das Glück wollte uns wohl; denn mit

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