Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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26 den beiden, nichts weniger als neuen, Opern: Sar⸗ gines und Figaro, die aber exzellent gingen, und mit rauſchendem Beifall aufgenommen wurden, ſo daß jede dreimal bei vollem Hauſe wiederholt wer⸗ den konnte, nahmen wir ſo viel ein, daß alle Aus⸗

gaben, dieſe betragen, nach der Herabſetzung,

jeden Tag 125 Rthl.!! beſtritten, und unſere herabgeſetzten Gagen ohne weitern Abzug gezahlt werden konnten. Schon präparirten wir uns auf die Fortſetzung unſeres Unternehmens, und gedachten keck und kühn die Veſtalin einzuſtudiren, als Herrn Seconda ganz unerwartet ein Glücks⸗ ſtern aufgegangen war. Durch die Vermittelung ſeines Bruders Franz, hatte er nämlich die Er⸗ laubniß erhalten, in Dresden auf dem Hoftheater, und zwar auch Sonntags, ſpielen zu dürfen; etwas in Dresden ganz Unerhörtes, und nur ſeit der Zeit möglich, da der einen größen Hut mit Federbuſch und Sturmband trägt. Nun übernahm Herr Seconda natürlicherweiſe das Steuer wieder in die Hand, und wir richteten un⸗ ſern Lauf am 24ſten Juni in neun Halbwagen gen Dresden. Eine lächerliche Reiſe, die mir Stoff zu der humoriſtiſchſten Erzählung geben würde. Vorzüglich war ein Hamburger Stuhlwagen, auf dem ſich der Unterſtab, nebſt überflüſſigen Mäg⸗ den, Kindern und Thieren, befand, mir ſo merk⸗ würdig, daß ich nie verſäumte, mich beim Ein⸗