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in Meißen, wurde die Reiſe nach Leipzig fort⸗ geſetzt.
Hoffmann traf, mit der noch immer ſehr leiden⸗ den Frau, am 25ſten Mai, Nachmittags um 3 Uhr dort ein, und am 2aſten früh hält er ſchon am Flü⸗ gel die erſte, am 25ſten aber, die Orcheſter⸗Probe einer neuen Oper, und iſt völlig als Muſik⸗Direc⸗ tor des ihm ganz fremden Theaters eingerichtet. Doch will es mit der Seconda'ſchen Entrepriſe in Leipzig jetzt nicht fort, der Director ſieht ſich genöthigt, die Erlaubniß nachzuſuchen, nach Dres⸗ den zurückzukehren, um auf dem dortigen Hof⸗ theater zu ſpielen; er erhält ſie, und vier Wochen ſpäter, am 24ſten Juni, ſitzt Hoffmann ſchon wie⸗ der auf einem elenden Leiterwagen, um nach Dres⸗ den zurückzukehren. Dort angekommen, miethet er ſich in der Allee ein. kämpfte von Neuem mit großer Geldnoth, tröſtete ſich, was ihm nie fehl⸗ ſchlug, indem er Hand an ein neues Werk legte, nämlich am erſten Juli die Compoſition der Un⸗ dine anfing, und ging ſo der großen Kataſtrophe entgegen, die, in den letzten Tagen des Auguſt, über Dresden hereinbrach.
Es iſt nur nöthig geweſen, dies Alles in flüch⸗ tigen Strichen aus ſeinem Tagebuche anzudeuten, da ſich ein Brief aus dem Juli an Doctor Spey⸗ er in Bamberg, vorfindet, der, mit liebensmürdiger


