Teil eines Werkes 
3. Theil (1820)
Entstehung
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als dieſelbe noch dieſer Welt angehört, bey⸗ geſetzt hätten.

Noch nie grünten mir die Cypreſſen an der Kirche von Caſtellino ſo düſter und Trauer ver⸗ kündend entgegen, noch hat jemahls ein Glocken⸗ ton mich ſo beklemmend und ſo wehmüthige Bil⸗

der einer ſeligen ach, warum nicht wiederkeh⸗

renden? Vergangenheit hervor rufend ange⸗

5 tbrochen, wie der, welcher gerade in dieſer Stunde

die Dorfbewohner, nah' und fern, aufmahnt, im Hauſe des Herrn der Entſchlafenen und des allzu theuer erkauften Erſtlings ihrer Liebe noch ein⸗ mahl in Freundſchaft und mit Erhebung des Herzens zu gedenken.

Um ſo kräftiger und erquickender wirkte auf uns die tiefe, in dem weiten Gräberraume von einem Geſchlechte zum andern einheimiſche und auf eine gänzliche Entledigung von allen Beküm⸗ merniſſen und Drangſalen der Erde hindeutende Stille. Ein lauer Hauch, der in leichten Wellen die Atmoſphäre durchbebte, ſchien aus andern, als irdiſchen, der Gewalt der Verweſung nicht mehr unterworfenen Welten, von Fluren heran zu wallen, deren ſchönſte Keime und Blüthen die