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jene in ihrem Altarraube uͤberraſchten An⸗ fuͤhrer da. Sie kannten Mahomeds un⸗ biegſamen Sinn, und die Beiſpiele waren nicht unter die unerhoͤrten zu rechnen, daß ſeine Hand ſelbſt einen Widerſpenſtigen toͤdtete. Aengſtlich ſuchten ſie die reiche Beute zu verbergen, da der Sultan mit gluͤhendem Blick ihre Reihe muſterte. Da ſah er, wie zwei derſelben ein ohnmaͤchti⸗ ges Maͤdchen unterſtuͤtzten. Er blickte ſchaͤrfer hin, es war Irene, deren Gewand mit der Kaiſerin Blute beſpritzt war. Mit dem lauten Ausruf:„Irene! Irene!“ ſtieß der Sultan jene Beiden, die ſich der Ungluͤcklichen bemaͤchtigt hatten, von der Wiedergefundenen zuruͤck. Der Ruf des Sultans, die ploͤtzliche Stille, die Huͤlfe der Umſtehenden brachten die Arme zu
ſich ſeibſt. Sie erwachte. Aber, welch Er⸗
wachen!— Sie ſah Helenens blutige Leiche, die ſie mehr an ſich riß, als der Gedanke an eigene Rettung. Außer ſich ſtuͤrzte ſie uͤber die Leiche her.—„Ach, Mutter! Mutter!“ war Alles, was ſie
hervorbringen konnte, ehe ſie ohnmaͤchtig
in Mahomeds Arme ſank.—„Iſt dieſe Deine Mutter?“ fragte der Sultan, da er die Zitternde aus ihrem Zuſtande weckte. —„Nein, es iſt die Kaiſerin Helena. Ach, ſie war mehr als Mutter!“ wim⸗
merte Irene, und blickte mit ſtieren Augen
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