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folges triumphirend einzog. Sein erſter Weg war nach der Sophienkirche. Der Mufti hatte es dem Sultan zur Pflicht gemacht, dies prachtvolle Gebaͤude dem großen Propheten zu weihen, und es zur erſten Moſchee des Reiches zu umſtalten. Freude uͤber den Sieg, uͤber die Erobe⸗ rung, machten den Sultan froͤmmer und dankbarer, als er vielleicht zu jeder an⸗ dern Zeit geweſen ſeyn wuͤrde. Er ſelbſt wollte dieſe Feierlichkeit durch ſeine Ge⸗ genwart einleiten, und ſie dadurch noch mehr heben daß er dabei die Hauptrolle ſpielen wollte. Mit ſeinem ganzen Ge⸗ folge trat er in die Kirche.— Moͤglich, daß er es nicht erwartete, in dieſem Hei⸗ ligthume Stroͤme von Menſchenblut und Haufen der Leichen der Gemordeten zu finden; moͤglich, daß die Freude uͤber die Eroberung der Stadt ihn fuͤr den Augen⸗ blick beſſer gemacht hatte, da ſein Blut jetzt abgekuͤhlter war; genug, mit groͤße⸗ ſtem Unwillen ſah hier der Menſch auf Graͤuel, die der Despot kaum eines Blickes werth gehalten haͤtte. Sein Zorn erwachte, mit ſchrecklicher Stimme gebot er Schonung; an der Hand des Mufti's beſtieg er den Altar, um durch das Ober⸗ haupt des mahomedaniſchen Glaubens auf die raſende Menge um ſo mehr wirken zu koͤnnen. Scjhuͤchtern und zitternd ſtanden


