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auf die Leiche.—„Und gemordet? Die Kaiſerin gemordet?“ fragte Mahomed, und ſchrecklich rollte ſein Blick auf die hin, die zitternd um ihn herum ſtanden. Er machte ſich in dieſem Augenblick die groͤßeſten Vorwuͤrfe, des Kaiſers entſeelten Leich⸗ nam ſo ſehr gemißhandelt zu haben, daß des ungluͤcklichen Fuͤrſten Haupt zum Signal zu weitern Grauſamkeitens hatte dienen muͤſſen, jetzt wollte er an der Gat⸗ tin erſetzen, was ſeine Hand an dem Gat⸗ ten gefrevelt hatte.—„Wer mordete dieſe treffliche Fuͤrſtin?“ rief er und zog die mit Blut gefaͤrbte kalte Hand der Entſeel⸗ ten an ſich.„Wer mordete ſie?“ wieder⸗ holte er mit ſteigender Wuth die Frage. — Zitternd fiel einer der Anfuͤhrer vor ihm nieder, er wollte ſprechen Mayomed ließ ihm nicht Zeit dazu.—„Du? Du?“ rief er, und mit geſpaltenem Haupte lag der Moͤrder durch Mahomeds kraͤftigem Saͤbel da. Moͤrderblut und Blut der Ge⸗ mordeten floß hier zuſammen.—
Jetzt erwachte in Mahomeds Herzen die gluͤhendſte Liebe wieder, die er laͤngſt gegen Irenen gefuͤhlt hatte. Mit der auf⸗ merkſamſten Sorgfalt nahm er ſich ihrer an, und ſchon der Gedanke, daß der Sie⸗ ger die ungluͤckliche Kaiſerin geraͤcht hatte, der Befehl, die fuͤrſtliche Leiche mit der Achtung zu beerdigen, ſelbſt gegen die


