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goldene Crucifix, die eben ſo unſchaͤtzbaren Geraͤthe des Gottesdienſtes, die goldenen Leuchter, die koſtbaren Teppiche und Dek⸗ ken, verſchwenderiſch mit Perlen und Golde geziert, Alles dies mußte die Habſucht jener Barbarenhaͤupter, denen es mehr um Gewinn, als um Vertilgung des Chriſten⸗ thums gethan war, zu ſehr reizen. Das Geſchaͤft des Mordens uberließen ſie ihren Horden ruhig, wenn dieſe ſie nur nicht in ihrem Eigennutze, in ihren Trieben, ſelbſt hier im Tempel Wolluſt zu befriedi⸗ gen, hinderten. Sie drangen nach dem Altar, ſich jener Schaͤtze zu bemaͤchtigen. Der Erſte, auf den ſie ſtießen, war Gre⸗ gor; kniend, aber entſchloſſen, lag er vor dem Altare, mit Sehnſucht den Augen⸗ blick erwartend, in welchem er ſein from⸗ mes Leben endigen wuͤrde. Fruͤher, als er ſelbſt gehofft hatte, wurde ſein Wunſch gewaͤhrt, blutig rollte ſein Haupt die Stu⸗ fen des Altars hinab zu der Kaiſerin, zu


