Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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269 an der Mauer, ihrer braven Anfuͤhrer be⸗

raubt, fiel, da ſie den Tod der Sklaverei vorzog, auf der Stelle eben ſo zerfleiſcht,

eben ſo verſtuͤmmelt, als Angelo und Theos dor gefallen waren. Von allen Seiten

drangen die Tuͤrken ein; die Stadt war erobert, der Thron des griechiſchen Kaiſer⸗ thums war zuſammengeſtuͤrzt.

Die Blutarbeit der Sieger hatte eine kurze Ruhe noͤthig gemacht. Mahomed goͤnnte ſie ſeinen Schaaren, die faſt ſieben Stunden mit Anſtrengung aller Kraͤfte ge⸗ ſtritten hatten. Sie mußten ſich in den Straßen der eroberten Stadt aufſtellen, lechzend nach einem Trunk Waſſers, halb ohnmaͤchtig durch den Blutverluſt aus ih⸗ ren Wunden, mit klopfendem Herzen, kaum noch Kraft zum Athemholen beſitzend, und im Schweiß und Staube gebadet ſtan⸗ den ſie da, um zu neuen Grauſamkeiten neue Kraft zu ſammeln. Auf den Leichen⸗ haufen Gemordeter ruheten ſie vom Mor⸗

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