267
braven Maͤnnern erwarten konnte. Mit ihnen hielten tauſend Buͤrger der Stadt den Poſten, und mochte der Andrang der Tuͤrken noch ſo heftig, mochte die ſchwache Mauer, die auf dieſer Seite die Stadt deckte, noch ſo zertruͤmmert ſeyn, die Ta⸗ pferkeit der Beſatzung vereitelte jeden Ver⸗ ſuch der Feinde, hier einzudringen. Hau⸗ fenweiſe lagen dieſe am Hafen und unter den Truͤmmern der Mauer herum, aber eben ſo ſanken auch die edlen Vertheidiger und deckten mit ihren blutigen Leichen den Platz, den ſie ſo ruͤhmlich im Leben be⸗ hauptet hatten. Angelo und Theodor ſtrit⸗ ten mit Loͤwenmuth, ihr Schwerdt troff vom Blute der Feinde, ihr Zureden und ihr⸗Beiſpiel ſpornte die Kraͤfte und den Muth der Uebrigen an. Unmoͤglich war es dem Feinde, hier durchzubrechen.— Da wandte ſich Angelo, durch ein hinter ihm entſtandenes Laͤrmen aufmerkſam gemacht, um; gerechter Gott! wer moͤchte die Em⸗


