Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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die Straßen. An Hemmung dieſes furcht⸗ baren Stroms war nicht zu denken. Der Kaiſer ermunterte vergebens die Seinigen, er ſuchte aufzuhalten, was nur noch ir⸗ gend dem Andrange Einhalt thun zu koͤn⸗ nen ſchien; aber Alles war umſonſt. Da warf er ſeinen kaiſerlichen, ihn kenntlich machenden Anzug von ſich; verzweifelnd warf er ſich in den dickſten Haufen der Feinde, und endete ſo als Held ruͤhmlich das Leben. Unerkannt lag er da unter den Tauſenden der Gemordeten. Juſtiniani hatte kein anderes Schickſal, ob man gleich nicht beſtimmt angeben kann, wo er blieb.

Waͤhrend dies Alles auf der abendli⸗ chen Seite der Stadt vorging, drang ein anderer Haufen der Tuͤrken von der Mor⸗ gen⸗ oder Hafenſeite der Stadt ein. Hier hatte Angelo und unter ihm Theodor den Hauptpoſten. Bis gegen Mittag behaup⸗ teten ſie ihn ſtandhaft. Die Genueſer, die hier ſtanden, thaten Alles, was man von