Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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eben aufgegangene Sonne ſchwand bald wieder; der Sturm jagte das Gewitter uͤber die Stadt hin, und ſchaͤumend bra⸗ chen ſich die Wellen am Ufer. Faſt den ganzen Tag dauerte dieſer furchtbare Auf⸗ tritt in der Natur; allgemein war die Angſt, und unter bangem Klopfen des Herzens fuͤrchtete Jeder den Untergang der Stadt durch die Wuth der Elemente.— Ach! es war Alles nur ein Vorſpiel von dem, was der ungluͤcklichen Stadt durch Feindes Haͤnde bevor ſtand.— Erſt des Nachmittages legte ſich die Wuth der Ele⸗ mente, die Luſt wurde erquickender, die Sonne ſchien, ſie wuͤrde Freude verbreitet haben, haͤtte ſie nicht den ungeheuern hal⸗ ben Mond des tuͤrkiſchen Lagers, der ſich furchtbar drohend um die Stadt zog, er⸗ leuchtet. Stiller, ſchoͤner wurde der Abend; Juſtiniani, Angelo und der Kaiſer Con⸗ ſtantin gingen noch einmal auf den Fe⸗ ſtungswerken herum, um die Beſatzungen