Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
Einzelbild herunterladen

244 troͤſten, ſo wenig als die Ehre, die dem Gemordeten durch Conſtantins Befehl, ihn im kaiſerlichen Gewoͤlbe zu begraben, dem Freunde den Freund erſetzen konnte. All⸗ gemein war unter den Buͤrgern, wie unter den Genueſern, die Trauer. Jeder belegte den Moͤrder mit ſchrecklichen Fluͤchen, den Moͤrder, der vielleicht ſich jetzt in die Rei⸗ hen derer miſchte, die Matthaͤo beweinten. Vergebens waren alle Nachforſchungen, ſo wie man auch gar keinen Grund angeben konnte, warum gerade der heiterere, men⸗ ſchenfreundlichere Matthaͤo das Opfer hatte werden muͤſſen.—„Gebt Acht, Juſti⸗ niani!“ ſagte Angelo,„ob die Reihe, ſo aus der Welt zu gehen, nicht auch an uns kommt. Der Sultan weiß, daß wir Beiden ihm hier die Stange halten; er hat gewiß Summen angewendet, uns aus dem Wege zu raͤumen.“— Juſtiniani wi⸗ derſprach. War auch Mahomed ſein Feind, dieſe Art zu ſchaden, konnte er ihm doch