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Selima dem maͤchtigen Bruder vortragen. Eine ſchoͤne erquickende Luft wehete, hell glaͤnzten die funkelnden Sterne, und tau⸗ ſendfache Duͤfte der Kraͤuter und Blumen lockten in's Freie. Mit Selima und Ibra⸗ him ging Mahomed, durch des Lagers freiere Sitte des ſtrengeren tuͤrkiſchen Ge⸗ brauches quitt und ledig, nach dem nahen Huͤgel, von der man die Gegend Conſtan⸗ tinopels uͤberſehen konnte. Moͤglich, daß Mahomed jetzt um ein Großes ruhiger war, da die Einſamkeit und die Ruhe der Nacht ſein von ſo vielen Leidenſchaften gluͤhendes Blut abgekuͤhlt hatte; moͤglich, daß ihm bei dem ruhigern Nachdenken manche Schwierigkeit einfiel, an die er fruͤher nicht dachte; genug, er war ern⸗ ſter und blickte mit manchem Zweifel uͤber das Gelingen des Unternehmens, nach je⸗ ner Stadt hin. So wenig Selima als Ibrahim unterbrachen ihn. Da hob ſich an dem ſchoͤnen dunkeln Himmel ein Licht,


