Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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eine Feuerkugel von ſeltener Groͤße ſtieg auf, und hing feuerſpruͤhend uͤber Conſtan⸗ tinopel.— Was dieſe Erſcheinung bedeu⸗ ten koͤnne, was ſie wirklich bedeuten wer⸗ de, dieſe ernſte Frage draͤngte ſich gewalt⸗ ſam in Mahomeds Herz. Beide Zweifel beunruhigten ihn um ſo mehr, je abge⸗ ſpannter er nach jener großen Scene am Abend geworden war. Vertieft in ſeinen Gefuͤhlen ſtand er da, eine hoͤhere Hand ſchien ihn zu ergreifen, eine hoͤhere Macht ihn beugen zu wollen. Jenes furcht⸗ bare Licht ſchwebte ihm immer vor den Augen, und faſt unwillkuͤhrlich zwang ihn ein herrſchendes Schickſal, den Blick un⸗ verwandt dahin zu richten. Selbſt Selima und Ibrahim waren ernſt, waren ſtill. Mit einemmale hob ſich jene Kugel hoͤher, wandte ſich dann gegen Morgen hin, und ſchien uͤber Klein⸗Aſiens Gefilden nieder⸗ geſunken zu ſeyn.— Mehrere Minuten ſtanden die Drei da. Sie, und beſonders