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Herzen zu wichtig gemacht hatte. Es iſt moͤglich, daß der Baſſa ihr Herz nicht durchſchauete; denn Selima erroͤthete et⸗ was, als Ibrahim ſagte, daß er den Kopf jenes Verraͤthers gleich nach dem Sturme der Prinzeſſin bringen wolle.—„Weit lieber waͤre es mir, Ihr braͤchtet den Ju⸗ ſtiniani lebendig. Er ſoll Sklav ſeyn. Wie muß es den Triumph unſers Heeres erhoͤhen, wenn der, der die Stadt einzig und allein noch hielt, der Schweſter des Sultans als Sklave dienen muß!“ Dies war Selima's Aeußerung, hinter welcher Ibrahim vielleicht nichts weiter als den Stolz der Tuͤrkin ſah.— Es war ſchon Nacht, als Mahomed, den gekraͤnkte Liebe und Rachbegierde nicht ſchlafen ließen, zu ſeiner Schweſter kam. Heute mochte es ihm wenig oder gar nicht auffallen, hier den Baſſa zu finden; denn Mahomed ſchaͤtzte Ibrahim, und nur dieſes Juͤng⸗ lings Wunſch nach Jedidia's Beſitz durfte


