kommen, den Ibrahims Schilderung ihrem
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keit die Herzen, ein hoͤheres boͤſes Weſen ſchien uͤber die Reihen der Tuͤrken zu ſchweben, und alle Laſter, deren ſich die Menſchheit je ſchuldig machte, ſahen ein Feld der reichſten Erndte in der zum Un⸗ tergange geweiheten Stadt. Ungezaͤhmte Wolluſt und unerſaͤttliche Habſucht, gren⸗ zenloſe Rachbegierde und lechzender Durſt nach Blut, dies waren die Empfindun⸗ gen, die Aller Herzen durchgluͤheten. Der Abend— es war der Abend des Pfingſt⸗ feſtes— brach uͤber dieſer menſchenſchaͤn⸗ denden Feierlichkeit ein. Das Heer ging aus einander. Selima hatte mit der Freude
einer hoͤlliſchen Furie den ſchrecklichen Akt angeſehen, als Ibrahim zu ihr kam. Daß Beide den Anfang ihres Geſpraͤches mit jener vorhabenden Erſtuͤrmung der Stadt
machten, bedarf kaum einer Erwaͤhnung.
Unvermerkt bog Selima aus dem Gleiſe der Unterhaltung, um auf Juſtiniani zu


