—-—.——
—“——
13 fuhr er, daß das Todesurtheil uͤber ihn ge⸗ ſprochen ſey, und daß das ganze Volk, mehr aus Furcht als aus Ueberzeugung, lauten Beifall uͤber dies Urtheil aͤußere. Jetzt war dem Ungluͤcklichen alle Huͤlfe, ſelbſt alle Hoffnung abgeſchnitten, und in dieſer Verlegenheit wandte er ſich an den tuͤrkiſchen Emir Orchanes, einen Mann, dem die ganze zerruͤttete Lage des griechi⸗ ſchen Kaiſerthums nicht nur nicht entging, ſondern der auch fuͤr ſeine Ausſichten Vor⸗
theil daraus zu ziehen ſuchte. Mit offe⸗
nen Armen empfing er den Fluͤchtling, der nun ſein Vaterland um ſo mehr haſſen mußte, je freundſchaftlicher ihn die Feinde deſſelben aufgenommen hatten. Orchanes erſte Bemuͤhung war, ſeinen Schuͤtzling auf den Thron zu ſetzen, von dem ihm das Todesurtheil geſprochen war, und das grie chiſche Kaiſerthum war ſchwach und ab⸗ haͤngig genug, war ſchon ſo tief geſunken, daß es aus der Hand der Barbaren einen
—


