Teil eines Werkes 
1. Theil (1823)
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Beherrſcher nahm. Mit großem Pomp, und durch dergleichen hatte ſich das griechiſche Kaiſerhaus beſtaͤndig ausgezeichnet, wurde Cantacuzenus zum Kaiſer ernannt. Die Geſchichte darf es zur Ehre dieſes ſonſt ſchwachen Fuͤrſten nicht uͤbergehen, daß er gutmuͤthig genug war, jenes uͤber ihn ſo hart ausgeſprochene Urtheil nicht zu raͤchen. Er verzieh ſeinen fruͤhern Feinden und kein Tropfen vergoſſenen Blutes befleckte ſeinen Thron. Ruhig und friedlich lebten die Griechen unter dieſem Fuͤrſten, und vielleicht dachten nur wenige daran, daß dieſe Ruhe nichts mehr als die Stille vor einem Orcan ſey, der deſto heftiger los⸗ bricht, je ſtiller die Natur vorher war. Vielleicht laͤßt ſich auch die Dankbarkeit entſchuldigen, die Cantacuzenus gegen die Tuͤrken zeigte; vielleicht war es auch mehr

Politik als Dankbarkeit, daß er ſeine Toch⸗

ter Theodora an den Sohn des Emirs Orcha⸗

nes verheirathete, vielleicht hoffte er, daß