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Sturzes ſeines Reiches; das Gemaͤlde je⸗
ner Tage, in denen das von Conſtantin dem Großen tauſend Jahr fruͤher geſtif⸗ tete Reich des morgenlaͤndiſchen Kaiſer⸗ thums wankte und zuſammenſtuͤrzte. Um dieſe ſchreckliche Geſchichte ganz in ihren Quellen, in ihrem Fortgange und in ihrem fuͤrchterlichen Ausgange zu uͤberſehen, muß der Leſer den Blick auf einen fruͤheren Zeit⸗ raum zuruͤckwerfen, wenn es ihm deutlich
werden ſoll, wie ein Reich mit ſolchen Vor⸗
zuͤgen, mit ſolchen Kraͤften ſtuͤrzen konnte. Kraftvolle Menſchen bewohnten es und doch konnte dieſe Kraft nicht hindern, daß Kaba⸗
len, Uneinigkeit und Partheiſucht nicht einen Thron haͤtten untergraben ſollen, den ein
edles, thatenreiches Volk gegruͤndet hatte;
einen Thron, den mancher treffliche Fuͤrſt zierte und der ſeiner Beſtimmung nach der Damm ſeyn konnte, an dem die Gewalt
roher, halbwilder, aus Aſien eindringender Bäker ſich d ahen mußte. Conſtantino⸗


