Teil eines Werkes 
1. Theil (1823)
Einzelbild herunterladen

pel war die Vormauer unſeres Welttheils und blieb es ſo lange, als in dem Kaiſer⸗ hauſe Liebe und Einigkeit als im Rei⸗ che ſelbſt Zutrauen und Sittlichkeit herrſch⸗ ten. Auf Koſten Roms, der Hauptſtadt der ganzen Welt, hatte Conſtantin der Große ſeine neue Reſidenz gehoben und bereichert. Schaͤtze und Merkwuͤrdigkeiten aller Art waren im Ueberfluß vorhanden; die Reichthuͤmer wuchſen mit jedem Tagel; Pracht und Schoͤnheit nahmen jaͤhrlich zu, bis endlich Ein ungluͤcklicher Tag den ſchon ſeit einem Jahrhundert wankenden Thron voͤllig ſtuͤrzte. Hundert Jahre vorher, ehe dieſes un⸗ gluͤckliche Kaiſerthum voͤllig ſchwand, hat⸗ ten die aus dem Innern Aſiens vorge⸗ drungenen Tuͤrken von Klein⸗Aſien aus den Verſuch gewagt, nach Europa uͤberzu⸗ ſetzen; ein Verſuch, der ihnen durch große Geldſummen, mit denen ſie genueſiſche Schiffer erkauften, nur zu ſehr gelang.