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. 197 drang er nun in mich, daß ich ihm Eliſens Bild verſchaffen ſollte; ich verſprach dies, um nur dadurch erſt ei⸗
ne Gelegenheit zu haben, oͤfters mit
Eliſen ſprechen zu koͤnnen, ohne bei
dem Abte irgend einen Funken der Ei⸗
ferſucht anzufachen. Ich erbot mich, zu⸗ gleich die Graͤfin zu malen; ihre Eitelkeit war durch dieſes Anerbieten ſehr geſchmeichelt, da ich mit dem Abte es verabredet hatte, ihr Bild in dem
Gewande irgend einer Heiligen fuͤr die
Kirche zu malen. Da Eliſas Bild ſchon in der Kirche war, ſo mußte ich es auf Bitte des Abts fuͤr ſein Privat⸗ cabinet malen. Die Verlegenheit, in
der er war, da er gegen mich dieſen
Wunſch aͤußerte, ließ es mir nur zu
deutlich merken, welchen Eindruck Eli⸗ ſens Schoͤnheit auf ihn gemacht, wel⸗
ches Feuer ſie in ſeinem Herzen erregt
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