Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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d 231* und ſeine Bluͤten zuſammenraffen und genie⸗ ßen. Er legte ſich an Suleika's Seite, n weckte ſie mit Kuͤſſen und umſchlang ſie in wilder Glut ſeiner Liebe.

Es war ein kalter, truͤber Herbſtmor⸗ gen; ſchon ſtanden die Baͤume alle kahl; nur einige Gebuͤſche hatten hin und wieder gelbes Laub; die Raben kraͤchzten dem erwachenden Son⸗ nenlicht entgegen, als der Zug der Czernogor⸗ zen, Ali an der Spitze, uͤber das Steinfeld her⸗ kam, ſich dem Kloſter naͤhernd. Sie gingen Alle ſchweigend und wie trauernd uͤber das Herbe des unwillkommenen und dennoch ſo noͤthigen Auftra⸗ ges. Nur der Tuͤrke blickte in wilder Luſt und Freude.

Sie pochten an die Pforte des Kloſters. Ein albaneſer Sklave oͤffnete; Ali ſprang zu und riß ihn zu Boden, ſein Juſſuff knebelte ihn, und es ward auf ſolche Weiſe kein Laͤrmen gemacht. Laßt mich mit meinem Diener allein hinaufge⸗ hen, ſagte Aliich will mir die Braut in aller Stille holen; denn ſaͤhe ſie ſo viele Maͤn⸗ ner kommen, ſie machte vielleicht Laͤrmen und der