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—* 9 e.—. tes. Er trat vor und hielt eine fromme Predigt uͤber das Evangelium von der Suͤndenvergebung zum Eingange der Feierlichkeit; dann bewegte ſich der Zug, den Goyernator und andere Haͤupter an der Spitze, nach der Kirche, um hier die Meſſe zu hören, die er las. Alle Glocken wurden ge⸗ laͤutet, alle Fahnen des Ortes wehten rings um das Kloſter, alle waren in koſtbaren Pelzen, reich geſchmuͤckt und in Waffen; aber kein Gewehr wurde losgeſchoſſen— keine Waffe glaͤnzte außer der Scheide; das zufaͤllige Losgehen eines Geweh⸗ res ſchon haͤtte die Feierlichkeit zerſtoͤrt, den Frie⸗ den vernichtet und die feindlichen Gemuͤther wieder auf Jahre in blutiger Wuth einander ent⸗ fremdet.— Hinter dem Statthalter ging die Partei Marko's, zwoͤlf Maͤnner in ſchoͤnen Klei⸗ dern, heldenmuͤthige Geſtalten, darunter ein Knees und ein Sardar; darauf folgte eine große Anzahl unbetheiligter Helden, hinter welchen ſich Djuro mit den Seinigen anſchloß, wie denn auf's Sorg⸗ ſamſte vermieden wurde, beide Parteien keinan⸗ der nur im Entfernteſten vor dem Ausgange des Verſoͤhnungsactes zu naͤhern.
Jetzt wallte der Zug zwiſchen den blaͤtterloſen


