Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Baͤumen des Kirchganges nach der Thite des heiligen Hauſes: da blickte Stephan zufaͤllig nach dem Seitenfluͤgel des Kloſtergebaͤudes, wo es ſich an den dritten Thurm lehnt, ſein Auge traf im Zellenfenſter einen Kaloyer, der hinter den Schei⸗ ben herausblickte, ihn mit dem kreidebleichen Ant⸗ litze, den dunkeln Augen anſtarrte, und als ſchwanke der Boden weit hinter ihm zuruͤck, ſo erbebte er, und brach beinahe in die Kniee und ward blei⸗ cher als der Schnee.—

„Dem Czaaren iſt nicht wohl,“ rief ein Sardar, der an ſeiner Seite ging und ihn beob⸗ achtet hatte; er unterſtuͤtzte ihn.— Man lief zuſammen.

„Wer ſagt das?“ rief Stephan und trat feſt auf und warf einen drohenden Blick auf den Sardar und ſah im Kreiſe umher.—„Ich bin ausgeglitten!“ ſagte er und eilte voran in die Kirche.— Hier erklang feierlich die Orgel und ſtille Andacht lag auf den Mienen von Feind und Beleidiger.— Der Statthalter betete auch; ſeine wirren Blicke aber ſprachen zu deutlich die Uunruhe ſeiner Seele aus.— Jetzt war das Hochamt geendet: der Zug