Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Eisdecke angethan und brach ein unter dem ge⸗ wichtigen Fußtritte. Da fuhr der Governator in einem Schlitten auf dem einzigen fahrbaren Wege, welcher von Cewo nach Gneguſſi fuͤhrte, um hier, wie er es bei jeder oͤffentlichen Angelegen⸗ heit pflegte, einer Verſoͤhnungsfeier, die nach einer ſchon lang gehegten und blutig beſiegelten Blut⸗ rache folgte, beizuwohnen.

Der Beleidiger war Djuro von Gorizza, den wir als Entfuͤhrer der ſchoͤnen Smilia, aus der erſten Abtheilung dieſer Geſchichte kennen. Vor fuͤnf Jahren hatte er in der Betrunkenheit und zum Zorne aufgereizt, im Handgemenge und mehr zur Selbſtvertheidigung, einen gewiſſen Marko von Sabnizza, welcher viele Verwandte zaͤhlte, getoͤtet. Sieben Menſchen waren waͤh⸗ rend der Dauer der Feindſeligkeiten von beiden Seiten gefallen und nur die aͤußern Kriege hat⸗ ten das gluͤhende Feuer erdruͤckt, das aber noch unter der Aſche zu ſchlummern ſchien, wie nur des erſten Luftzuges gewaͤrtig, um als gewaltige Lohe emporzuſchlagen. Auf des Statthalters Ver⸗ wendung hatte der Bruder des Erſchlagenen, Spiridion, nachgegeben und beide Theile ſich