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Der Cid : nach spanischen Romanzen / besungen durch J. G. von Herder. Mit einer historischen Einleitung durch Johann von Müller
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Neben mir dann geht Gil Diaz, Don Jeronymo, der Biſchof,

Und mein tapfrer Freund Bermudes. Ihr Alvar Fannez Miaya

Ziehet ſtracks hin auf Bukar;

Daß Euch Gott den Sieg verleihn wird, Sagte mir San Pedro ſelbſt.

Alſo ſprach der Feldherr rühig, Und des Sultans Ehrenbalſam War geſandt ihm zum Triumph.

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Fahnen, gute, alte Fahnen, Die den Cid ſo oft begleitet In und ſiegreich aus der Schkacht, Rauſchet ihr nicht in den Lüften Traurig, daß euch Stimm' und Sprache, Daß euch eine Thräne fehlt: Denn es brechen ſeine Blicke, Er ſieht euch zum letztenmal.

Lebet wohl, ihr ſchönen Berge, Teruel und Albarazin, Ew'ge Zeugen ſeines Ruhmes, Seines Glückes, ſeines Muths; Lebet wohl, ihr ſchönen Höhen, Und du Ausſicht auf das Meer hin. Ach, der Tod, er raubt uns alles, Wie ein Habicht raubt er uns, Seht, es brechen ſeine Augen Er blickt hin zum etzteninal.