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Der Cid : nach spanischen Romanzen / besungen durch J. G. von Herder. Mit einer historischen Einleitung durch Johann von Müller
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Alſo ſprach der Cid und zeigte Ihnen darauf ſeine Schätze: Die Gemahlinn und die Töchter; Zwar nicht überdeckt mit Perlen, 4 Ohne Schmuck und Edelſteine, Doch des Herzens Güt' und Unſchuld Sprach aus jeglichem Geſicht. Ueber ſeiner Töchter Schönheit Waren beide hoch erſtaunt; Und noch mehr, noch mehr erſtaunet Ueber ſeine ſchlichten Sitten, Ueber ſein einfaches Haus.

Auch in Spanien beſiegte Bald ſein Ruhm die ärgſten Neider:; Seeine ſchönen edeln Töchter, Donna Sol und Donna Elvira, Fand der Lohn; an zwei Infanten Arragoniens und Navarra's Wurden glücklich ſie vermählt.

. 65. Matt von Jahren, matt von Kriegen,

Obwohl uͤberdeckt mit Ruhme, 4 Als der Cid, Bukar entgegen,

Der Valencia ihm zu rauben, 2 Auf ihn drang mit ſtarker Heerskraft, Dreißig Könige mit ihm; Als Cid gegen ſie hinauszog, Sprach er zu Eimenen ſo:

Wenn ich überdeckt mit Todeswunden Auf dem Schlachtfeld falle, ſo beſtatte Mich bei'm heil'gen Pedro de Cordonna, Nahe dem Altare; und, imene,

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