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Schleppen ſie an ihren Haaren, Geben Streiche ihren Wangen, Ihren Rücken Riemenſtreiche, Daß ihr Blut zur Erde fließt.. „Habt das jetzt für Euren Vater, Für den großen Cid, den Edeln, Der den Caſtiljaner⸗Adel, Der den Hof verachtend ſchmähte, Der auf uns den Löwen ließ.“ Alſo ließen ſie die beiden, Die Unſchuld'gen, angebunden Tief im Wald' an einem Baum. Und, wie nach vollführtem Siege, Ziehen fürder ſie die Straße: „Wo iſt unſre Herrſchaft blieben?“ Fragt der Zug. Die Grafen ſprechen: „Donna Sol und Donna Elvira Beide ſind ſie wohl verſorgt.“ O der niedrigen Verräther! O des ſchändlichen Verraths! Doch vom Himmel und im Herzen Ihres edlen, großen Vaters War die Rettung der Verlaßnen Wunderbar vorher beſtimmt. „Reitet, ſprach der Cid bei'm Abzug', Zu Ordonno, ſeinem Neffen, Reitet querhin durch die Wüſte, Zu Valeneia ſehn wir uns.“
59. Angſtgeſchrei und Weh und Seufzen, Aechzen, wie der Sterbenden, Drang hinauf von den Verlaßnen,
Auf gen Himmel und erreichte
Bald Ordonno's horchend Ohr.


