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Auf geradem Wege zogen Erſt die Grafen; wohl empfangen Von des edlen Cids Bafallen, Freundlich auch von Jedermann; Wer des Helden Namen kannte, Wer des Helden Töchter ſah, War ihr froher Unterthan.
Auch die Schwiegerſöhne heucheln Freundlich ihrem guten Vater, Der beklommen von den Töchtern Und mit Seufzen Abſchied nahm; Denn ein Strom gepreßter Thränen Gießt ſich auf der Töchter Wangen: „Warum geht Ihr, guter Vater? Wem verlaßt Ihr Eure Töchter?“ Warum gehſt du, edler Cid?
Seitwärts ab vom Wege lenken Jetzt die Grafen in die Wüſte, Voraus ſendend ihren Zug.
Und als tief ſie im Gebirge
Waren, einſam von den Menſchen,
Hießen ſie die edeln Donna's
Niederſteigen von den Mäutern; O der niedrigen Verräther! „O des ſchändlichen Verraths!
Rache jetzt an Cid zu nehmen, An Cid, der ſie nie beleidigt, Auch des Caſtiljaner⸗Adels Neid und Haß und bittern Grolt Auszugießen, einzuprägen Unauslöſchbar auf ſein Haus, Reißen ſie den Schmuck der Kleider Ab vom Buſen der Vermählten,
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