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Der Cid : nach spanischen Romanzen / besungen durch J. G. von Herder. Mit einer historischen Einleitung durch Johann von Müller
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186 Sprach der Cid:ſie ſind die Eure, Guter König, und Rimenens Wille iſt gewiß der meine; Die ich über alles liebe, Meine Töchter ſchenk' ich Euch.

Traten zu ihm beide Grafen, Küſſeten dem Cid die Hände, Nach Caſtilien zog der Köniag, Nach Valencia zog der Cid.

57.

Mit ihm zogen beide Grafen, Ihm zu ſeinen Schwiegerſöhnen, Seinen Töchtern zu Gemahlen Von dem Könige geſchenkt;

Hoch erfreuet war imene, Hoch expfreuet beide Töchter; Alvar Fannez übergab ſie Den Gemahlen, und der gute Erzbiſchof verlobte ſie.

Feſte werden angeordnet, Ritterkämpfe, Prachtturniere; Mohren, Chriſten, Afle freuen Auf das Feſt ſich, auf die Spiele; Ach ein böſer Unfall ſtörte Alle Freuden, alle Luſt.

Hört! Ein ungeheurer Löwe, Den der Cid an ſeinem Hofe Längſt ſchon hielt, entkam dem Wächter, Und, als wär' er angewieſen, Lief er auf die beiden Grafen, (Eben ſchlummerte der Cid)