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Der Cid : nach spanischen Romanzen / besungen durch J. G. von Herder. Mit einer historischen Einleitung durch Johann von Müller
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24 ſo muß in ſeiner Jugend manches geſchehen ſeyn, wovon die Uͤrkunden fehlen.

Koͤnig Sancho, der den Beſten und Groͤßten ſeiner Spanter am meiſten ehrte und liebte, mochte ſo ſchlimm nicht ſeyn, wie manchmal ein Fuͤrſt nach dem Ungluͤck vorgeſtellt wird.*) Er zerfiel, mit ſeinen Bruͤdern und Schweſtern, ohne Zweifel we⸗ gen der Oberherrſchaft. 37) Billig waͤre eine ſchoͤne Nutznießung jedem, das hoͤchſte der Staatsverwal⸗ tung ihm dem Erſten geblieben. Sein Heer ſiegte (der Campeador trug das Banner) bei Llantada am Piſuerga. Zum andernmal ſtanden die Bruͤder in der Feldmark von Carrion, bei Golpejares, wider einander ³³); ſchon blieb Sanchen kelne Hoffnung als die Schnelle ſeines Pferdes; da ſchlug der Eid ſiegtrunkene Feinde, Alfonſo wurde gefangen, Schon zuvor fiel in Galicien des andern Bruders Garcia unweiſe Regierung. Von Toro mußte Donna El⸗ vira weichen. Der Ueberwinder legte ſich vor Za⸗

*) Fuit homo formosus nimis et miles strenaus; Pela⸗ gius von Oviedo bei Pagi crit. in Baron. 1071, XIX. 37) Der Erſtgeborne behauptete ſie mit Recht; ſo hatte felbſt Ludwig Pius getheilt; aber die Verhältniſſe wa⸗ ren in den meiſten Verfügungen unvollſtändig oder nicht beſtimmt. 1 386) Cids Chronik N. z. die Schlachten in Plantata et Vulpegera. Pelagius: Gosbiliera. Erzbiſchof Ro⸗ drigo: in Vulpecularia.