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Der Cid : nach spanischen Romanzen / besungen durch J. G. von Herder. Mit einer historischen Einleitung durch Johann von Müller
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25 2 Pabſt ³³) beguͤnſtiget, auch uͤber Spanien veralterte kalſerliche Obergewalt in Anregung bringen wollen, und in des Koͤnigs Rath, und vor den Kommiſſa⸗ rien die Wuͤrde der Nationalfreiheit auf das aller⸗ waͤrmſte von dem Cid verfochten worden. Koͤnnte des ſtolzen Gormaz großdenkende Tochter nicht ſeine erſte imena geweſen ſeyn 34)? Wenn er au⸗ ßHer dem Hauſe, der Muͤlle und anderen Gebaͤulich⸗ keiten zu Vivar nicht viel ererbt 3s), und gleichwohl vor den in eigenem Namen gefuͤhrten Kriegen ur⸗ kundlich als ein ſehr beguͤterter Mann erſcheint ³6),

33) Victor dem Zweiten aus den Grafen von Calw. Die Ausmahlung iſt oft ſehr ungelehrt; an dieſe halten ſich die Verächter der Ueberlieferungen; ſie thäten beſſer dieſe zu entkleiden..

34 Die nachmals vorkommende, erweisliche Heirath iſt von 1074; war er 1026 zur Welt gekommen(welches nicht widerlegt iſt), welcher Raum für einen Mann von Lebendigkeit in faſt einem halben Jahrhundert! Wir fanden erſt nachher unſere Vermuthung auch in Sandoval's Geſchichte Alfonſo VI.

35) Die muela, die sierra, die cueva ſind urkundlich und in der Sage; wenn aber ſeine Feinde ſpotten

Quien nos darie nuevas de Mio Cid el de Bibar, Fues à Riodovir en los molinos picar, E prender maquilas como lo fuele far',

(Poema 3390 ſ. f.), ſo kann man des Gedankens, daß er urſprünglich arm geweſen, ſich nicht entwehren. 36) In der Carte de arras 1074, 10. Juli, gibt er der

Pimena einige dreißig Güter(ſee iſt bei Riſco).