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großen und unbezwingbar gehaltenen Burgen, die unterwerfung der einander nachſtellenden Fuͤrſten! Ein vereinter ſtandhafter Druck von Seite der Koͤ⸗ nige und Ritter aus Caſtilten⸗Leon, von Arragonien und Navarra, und es ſchien das fremdartige Reich der Vernichtung nahe.— Eitel iſt des Eroberers Hoffnung, wenn bedrohete Staaten in der Kraft ihres urſprungs und in ihrer Natur noch bei Zeiten
Huͤlfe ſuchen. Gleichwie im neunzehnten Jahrhun⸗
derte die Reiche Europens noch nicht unter eines
Einzigen Joch fallen werden, wenn ſie(wie unſere Vaͤter im Frankenbund und Schwabenbund mit ſchlechten Waffen dem Roͤmerreich widerſtanden) ei⸗ len, den Handſchlag ſich geben und mit aller Macht Erhaltung der Ehre und Freiheit oder den Tod ſu⸗ chen, eben ſo beſtanden, bei ihren unzaͤhligen Feh⸗ lern, die ſpaniſchen Araber, noch faſt fuͤnfthalbhun⸗ dert Jahre, durch die Huͤlfe aus Afrika, von wo ſie hieher gekommen, und eben das Glaubensfeuer, wodurch ſie ein herrſchendes Volk geworden. Die⸗ ſes, geſchehen in des Eid lezter Zeit, wird unten beſchrieben.
Geboren wurde Ruy Diaz einem tapfern, ſieg⸗ reichen Vater, von Donna Tereſa, der Tochter ei⸗ nes reichen Grafen Diego Rodriguez, der Statthal⸗ ter in Aſturien war. Das Jahr, der Ort iſt unbe⸗


