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und Hyaͤnen des Neides, der Verfolgung. Die Schlangen zuͤngelten ihm Argwohn ins Ohr; die Hyaͤne ſtiftete Aufruhr.„Wie? elnem unbekannten Fremden, einem Betruͤger, einem Zauberer ſollten wir dienen?“ Die Veziere regten nicht nur Volk und Heer, ſondern auch einen maͤchtigen Nachbar auf, der das Reich bekaͤmpfte und bis vor die Haupt⸗ ſtadt drang; ſie mit dem Heere ſchlugen ſich zu ihm. Haſſan voll Zornes und voll Verzwelflung druͤckte ſeinen Ring; der Genius der Luͤfte ſtand vor ihm. „Du haſt meinen Rath nicht befolget,“ redete er ihn an, ernſt drohend,„und nicht gebraucht meine Ge⸗ ſchenke. Als Koͤnig der Voͤlker ſollte der Hut dich decken, um unſichtbar alle Klagen und Beſchwer⸗ den deines Volkes zu hoͤren; der Ring an deinem Finger ſollte ſie abthun: denn das ganze Geiſterreich ſtand zu deinen Befehlen. Deine Zeit iſt voruͤber; was willſt du?“„Waffen und Harniſch,“ rief Haſ⸗ ſan,„daß ich mich an meinen Feinden raͤche, und deinen brennenden Diener Sammiel*), der mich be⸗ gleite.“„Sofort,“ ſprach der Geiſt der Luͤfte, „biſt du aus meiner Hand, in der Gewalt des wah⸗ ren Iſfraels, deſſen Namen du ſtahleſt.“ Weg war der Ring von ſelnem Finger, weg die Kappe aus ſeinem Buſen; verſchwunden war der Geiſt der Luͤfte, und Sammiel ſtand vor ihm mit Schwert und Harniſch. Er kleidete ihn an, ſie ſchritten hin⸗ aus in's Lager. Wohin ſie traten, lagen Leichen um⸗ her; keinem Flehenden ward vergeben.
*) Der brennende Wind der Wüſte.


