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Trauer bei Hoſe. Der Sultan, ſeines Lebens uͤber⸗ druͤſſig, entzog ſich den Geſchaͤften und ward unſicht⸗ bar. Ein allgemelnes Mißvergnuͤgen entſtand, der Aufruhr war nah, als— ſein erſter Bezier vor ihn trat;„Herr, erinnere dich deines Schwiegerſohnes!
DOhne Zweifel iſt der Engel des Todes hiebei mit im
Spiel.“ Die Prinzeſſinn ward gerufen; an Iſrael erging die vorige Bitte, und„hoͤren iſt gehorchen!“ antwortete er;„gehe hin und troͤſte deinen Vater.“ Er ſtrich den Ring; der Genius erſchien; dieſer, da er die Entfuͤhrte nirgend fand, wandte ſich zum Geiſt der Luͤfte, und mit Einem Stoß hatte dieſer ſie aus dem Abgrunde herauf, den ſchwarzen Erde⸗ geiſt toͤdtend. Auf Schwingen des Zephyrs ſetzte er ſte, die Laute in der Hand, auf ihrem Sopha nieder. Sie ruͤhrte die Saiten, der Koͤnig hoͤrte den Geſang und flog zu ihr; die Prinzeſſinn gleichfalls. Sie er⸗ zaͤhlte ihnen ihre Wundergeſchichte.
Indeß ſtand der Genius der Luͤfte, der ſie wie⸗ dergebracht hatte, ernſt vor Haſſan da:„Du biſt meinem Nathe nicht gefolget. Wozu haſt du meine Geſchenke gebraucht, die ich dir anvertraute? Nur dem Muͤſſiggange, dem Hunger und der Wolluſt haſt du gedienet. Fuͤrchte dich! dir nahet ein Un⸗ fall!“ Er entſchwand, eben als die Prinzeſſinn ein⸗ trat, ihrem Gemahl dankend, ihm die Freude des Vaters verkuͤndend. Dieſer, der ſich vor Dank nicht zu laſſen wußte, bot ihm ſein Koͤnigreich an und machte ihn zuletzt— zum Mitregenten. Ach, waͤre er's nie geworden!
Denn jetzt ſammelten ſich um ihn Schlangen


