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Ausrufer ein in den Handel, gab ihm Einen Denar Maͤklerlohn und erſtand den Wagen fuͤr vierzehn De⸗ nare, vergaß aber zu fragen, worinn die Wunder⸗ kraft deſſelhen beſtehe, und wie man auf ihm etwas Sroßes werde? Froh uͤber ſeinen Kauf, ſchleppte er ihn nach Hauſe. Als der Abend kam, und er ſeine
Brodrinden gegeſſen hatte, ſeine geliebten Denare
aber nicht mehr uͤberzaͤhlen konnte, ſetzte er ſich weh⸗ muͤthig in den Wagen, ſchlug ſich vor die Stirn und ſprach:„Thor, der ich bin! Was ſoll ich mit dir, ungluͤckliche Maſchine, die mir den Schatz meines Lebens geraubt hat? Wer hindert mich, daß ich dich nicht zerſchlage, und ins Feuer werfe, da nie⸗ mand mich lehrt, wie ich in dir was Großes werde? Morgen fruͤh will ich den Ausrufer aufſuchen, und meine Denare zuruͤckfordern. Weigert er ſich, ſo ziehe ich ihn vor den Kadi.“ Zornig ging er zu Bette, und ſchlief unſanft, bis ihm im Traum ein Geiſt erſchien und ihm die liebliche Stimme:„Wun⸗ derwagen! auf dem man was Großes wird,“ vors Ge⸗ muͤth brachte. Mit dem erſten Strahl der Morgen⸗ roͤthe ſprang er auf und ellte zum Markte, wo er
den Ausrufer ſogleich fand. 4 „Gib mir meine Denare zuruͤck,“ redete er ihn an,„und nimm deinen Wagen; oder ſage mir deſſen Wunderkraͤfte; wo nicht, ſo fuͤhre ich dich als einen Betruͤger zum Richter.“„Die Wunderkraͤfte weiß ich ſelbſt nicht,“ antwortete der Ausrufer, „komm aber zu dem, der ihn mir zum Ausbot gege⸗ ben hatte, und frage ihn ſelbſt.“ Er fuͤhrte ihn zu einem Kaͤnſtler, der im Geruͤcht der Zauberei ſtand, und


