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ereimt ſte manchmal ſchienen, oft ſo dichteriſche Ideen an, die um eine beſſere Ausbildung gleich⸗ ſam fleheten, daß es mir ſchwer ward, ſie nicht aus⸗
zuzeichnen und in muͤßigen Stunden nach meiner
Weiſe zu geſtalten. Niemand alſo vermiſche dieſe Dichtungen mit den Erzaͤhlungen der Bibel; ſie ſind voͤllige Apokryphen, entweder alte Sagen mehrerer morgenlaͤndiſchen Voͤlker, oder wenig⸗ ſtens aus Samenkoͤrnern dieſer Art entſproſſene Gewaͤchſe. In ihrer Ausbildung gehoͤren die mei⸗ ſten mir voͤllig zu; wenige nur ſind, wie ſie daſte⸗ hen, ganz in der Tradition gegeben.*) Alle andre⸗ aber ſtützen ſich ebenfalls, wie jeder Beleſene es wiſſen wird, auf Sagen; und je mehr ſie ſich auf ſolche ſtuͤtzen, je aͤchter ſie den Geiſt des Morgen⸗ landes, der in ſolchen herrſcht, auch in dieſer Nach⸗ bildung hauchen, deſto mehr erreichen ſie ihre Wirkung. Man hoͤrt in ihnen ſodann ein fortge⸗ ſetztes Maͤhrchen ſeiner Kindheit: die Dichtung ſchlingt ſich an das, was man von Jugend auf lernte, indem ſie den Schatten und Umriß beruͤhmter Ge⸗ genden und Namen gleichſam nur ausmahlet.
Kind muß man alſo auch werden, wenn man dieſe
Dichtungen, als morgenlaͤndiſche Fabeln oder Idyllen
lieſet; und da einige derſelben bereits im teutſchen
Merkur 1781 den Beifall von Perſonen erhalten
haben, deren zwei oder drei mir ſtatt vleler ſind;
ſo bin ich uͤber die jetzt hinzu gekommenen wenig
verlegen. Sie ſind aus eben denſelben Quellen
geſchoͤpft, und athmen den Geiſt einer und derfel⸗
ben Weltgegend.
*) 3. B. die Kindheit Abrahams. Joſeph und Zulikg. Der Wanderſtab des Propheten, u. a,
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