Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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mir leicht ward, jenes Incognito beizubehalten, zu dem ich, um des Friedens und Gluͤckes ſo vieler Perſo⸗ nen in meiner Heimath willen, mich auf der Stelle entſchloß. Ich wundere mich nicht mehr uͤber das Gefuͤhl jenes beherzten Gefangenen, der den ihn er⸗ loͤſenden Sieger bat, ihn wieder in ſeine Zelle, wel⸗ che ihm durch Gewohnheit ſo theuer geworden war, einzuſchließen. Mehr mit Kummer als mit Freude ſtieg ich in das Boot, das mich aus meiner theuren Wildniß hinweg fuͤhrte. Selbſt in den wenigen Mo⸗ menten, wo dieſe Menſchen bei mir ſtanden, und ob⸗ gleich mein Herz dem jungen Howard mit Liebe zu⸗ gethan war, und ich faſt gleiches Gefuͤhl fuͤr den Ma⸗ troſen Gottfried hegte(denn er war allerdings der Sohn meines alten Dieners), ſelbſt in dieſer kurzen Zeit ließ mein Entzuͤcken uͤber die Befreiung, bei dem Gedanken an die Trennung nach, und ich waͤre gewiß da, wo ich war, mit Vergnuͤgen ferner geblie⸗ ben. Wenigſtens glaubte ich es.

Sie nahmen mich jedoch mit fort, und ſchickten dann Boͤte ans Land, um alle Fruͤchte aus meinem Garten zu ſammeln. Ich ſelbſt hatte die Kokusſchaale, aus welcher ich trank, mit mir genommen, und der ernſten und andaͤchtigen Schaar die vier heiligen Blaͤtter entfaltet, aus denen ich ſo viel Licht und Kraft und Troſt geſchoͤpft hatte; aber meine Lampe, meine geliebte Lampe, deren Flamme ich eilf Jahre lang unausgeſetzt genaͤhrt hatte, war bedachtlos von einer rohen Hand verloͤſcht worden.

Der Capitain war ein großer, ſtarker Mann, von