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Sie wollten mich ſogleich mit an Bord nehmen, denn ſie glaubten, nicht genug eilen zu koͤnnen, um meiner Huͤlfsbeduͤrftigkeit beizuſpringen, und Nah⸗ rung und Kleider mir zu verſchaffen. Ich bat ſie jedoch, nur etwas zu verweilen, damit ich von mei⸗ ner belaubten Einſamkeit Abſchied nehmen koͤnne. Ein Matroſe ſchoß unter den Baͤumen auf meine armen Voͤgel. Ich bat ihn, es nicht zu thun, da ich ſo lange mit ihnen hier zuſammen gelebt haͤtte. Die Matroſen ſind kraͤftige Menſchen, aber auch ge⸗ fuͤhlvoll. Er that es nicht wieder, und fluchte auf ſich ſelbſt, daß er es vorher gethan. Auch hatte in der That dieſer ungewohnte Ton, der todtbringende Schuß der Vogelflinte mir das Herz durchbohrt, und einen Augenblick lang bedauerte ich uͤberlegungslos und undankbar, daß die Welt in meine ſchuldloſe Ein⸗ ſamkeit eingebrochen ſey.„Ich bitte um Verzeihung!“ ſagte der maͤnnliche, wackre junge Seemann,— und auch er erinnerte mich an die Vergangenheit,— denn er war das wahre Ebenbild des treuen Gottfried wie dieſer mit Thraͤnen am Quay von Southampton an dem ungluͤcklichen Tage ſtand, wo ich mich zuerſt
von der Kuͤſte entfernte, die ich nie wieder als ein
in Vaterarme neu aufgenommenes Kind erblicken ſollte. Alle dieſe Bewegungen, welche jene Entdek⸗ kungen mir verurſachten, vermiſchten ſich ſo natuͤr⸗ lich mit den Gefuͤhlen, die jedermann in mir bei dem Verlaſſen eines einſamen Verbannungsortes, wo ich zwanzig Jahre verweilt, vermuthen mußte, daß es


