Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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der es ſeyn konnte, der, vom boͤſen Geiſte befreit, nun geheilt zu Chriſtt Fuͤßen in ſtiller Ruhe ſaß, und bloß bat, daß er immer dort moͤge bleiben koͤnnen. Der Theil der heiligen Schrift, welcher mir auf jene Art zugekommen, war meinen Bedurfniſſen ſo ganz ange⸗ meſſen, als ob ich ihn fuͤr dieſen Augenblick aus der ganzen Bibel haͤtte auswaͤhlen koͤnnen. Er enthielt auch in der That die ganze Summe unſers Glau⸗ bens und Hoffens.

Er bevoͤlkerte mein einſames Eiland mit, ach, womit? ich ſage das, jedoch nicht uͤbermuͤthig und ehrfurchtswidrig mit dem Erloͤſer der Welt und deſſen Juͤngern. Er erklaͤrte mir deſſen Einsſeyn mit dem Vater, die Troͤſtungen und die gegenſeitige Liebe zwiſchen Chriſtus und deſſen Gliedern; er gab mir deſſen Worte der Beruhigung, die Verheißungen des heiligen Geiſtes, und ließ mich die frommen Ge⸗ bete ſeines heiligen Mundes boͤren. Er zeigte mir das große, erhabene Opfer, das Begraͤbniß, die glor⸗ reiche Auferſtehung und die frohe Himmelfahrt, ſo wie das Herabſteigen in die Hoͤllenſchluͤnde, die Rede eines Juͤngers und das Geſchrei des reuigen Volkes.

Mit dieſen, mich innig troͤſtenden Blaͤttern, ei⸗ ner Art Band zwiſchen meiner einſamen Inſel und der ganzen Chriſtenwelt, einem Bande, das hinauf⸗ reicht in glorreicher Herrlichkeit zur Gemeinſchaft der Heiligen im Himmel, lebte ich als Eremit noch eilf Jahre fort, meine Zeit nur nach dem Mondwechſel berechnend. Wie ſo ſtill war doch mein Leben,